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Schleierwasserfall

Strecke: 5,4 km

Reine Gehzeit: 1:19 Stunden

Zeit insgesamt: 2:00 Stunden

Niedrigster Punkt: 857m

Höchster Punkt: 1179m

Aufstieg: 302m

 

Startplatz: Hüttling/Aschingerkapelle

Gestartet wird von der Aschingerkapelle / Wanderstartplatz Hüttling in Going. Dort kann man mit dem Auto parken. 

Der Forstweg führt Richtung Norden, also dem Wilden Kaiser entgegen. Neben einem Bach gehend und den gelben Schildern folgend (Foto 3), kommt man nach ca. 10 Minuten zu einer Wegteilung, bei der ich gerne den mittleren Weg nehme. Sollte man Begegnungen mit Kühen als unangenehm empfinden, empfiehlt sich, den rechten Weg zu nehmen, auf dem man 15 Min. länger unterwegs ist.

Angekommen bei einer Wiese, die einem unendlich scheint, folgt man einfach dem Kiesweg, der einem immer weiter nach oben bringt. Im Sommer befinden sich hier Kühe, an denen man aber friedlich herumwandern kann. Hier kannst du die Ruhe und Vogelgezwitscher genießen. Solltest du idealerweise früh starten, bist du wahrscheinlich der einzige auf diesem wundervollen Fleck Natur. 

Die Wegrichtung ändert sich langsam nach Osten. Dem Weg folgend, findet man wieder die gewohnten gelben Schilder, deren Beschreibung "Schleierwasserfall" du immer folgen musst. Es geht rechts über eine Art Holzstiege hinauf, und über Wurzelwege (Bild 1 & 2)  hinauf bis zur nächsten Beschilderung (Bild 3). Achte hierbei unbedingt auf deinen Weg. Stolpergefahr ;-). An der Beschilderung wieder rechts. Jetzt bist du wieder auf einem Forstweg unterwegs und kannst etwas entspannen. Nach ca. 5 Min. sind wieder die ersten Umrisse des Wilden Kaisers zu sehen und man kann die ersten Rauschen des Wasserfalls wahrnehmen. 

Diesem Weg einfach wieder Richtung Norden folgen. Spätestens jetzt hörst und siehst du den Wasserfall. (Bild 1) Du kommst wieder zu einer Beschilderung (Bild 2&3), bei der du rechts gehen musst (ostwärts). Nun kommst du zu meinem Lieblingsabschnitt der Wanderung, da es hier drunter und drüber im Wald geht. Biege links, in den Wurzelweg ab. 

Nach ein paar Metern auf dieser Anhöhung, bleib einfach kurz stehen, dreh dich um und genieße den Ausblick auf das Kitzbüheler Horn... Weiter geht's! Spätestens jetzt wirst du merken, warum dies mein Lieblingsabschnitt ist. Es geht hinauf, hinuter und die merkwürdigsten Wurzeln bilden natürlich Stufen. Schön langsam kannst du das markante Kalkgestein erkennen. Du bist fast da :-) 

Für das letzte Stück brauchst du nochmal viel Kraft. Teilweise geht es über große Steine hinauf, doch du bist deinem Ziel schon ganz nahe. Falls du den steinigen Weg bewältigt hast, kannst du dich mit Stolz auf einen der Steine oder Bänke setzten und die Eindrücke die du auf dem Weg gesammelt hast, sacken lassen. Wer kann bei einem solchen Ausblick nicht entspannen? Falls du durst hast, scheue dich nicht das Wasser dort zu trinken. Dieses kommt frisch vom Wilden Kaiser und gibt einem für den Retourweg besonders viel Kraft. :-) 

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